19.
12.23
08:43

Exportzahlen treiben Soja gen Norden

Zahlen aus dem Exportmarkt haben die Sojabohnen gestern gen Norden entwickeln lassen. Damit konnten sich die Bohnen von dem Trend bei anderen Agrarrohstoffen entziehen. Der Januar-Kontrakt legte um 11,25 Cents auf 1.327 US-Cents/bu (446,35 Euro/t) zu. Sojaschrot befestigte sich auf 412,80 US-Dollar je Short Ton und notiert damit umgerechnet bei 415,67 Euro/t. In der vergangenen Woche wurden nach Zahlen des USDA 1,41 Mio. Tonnen Sojabohnen verschifft. Das sind 411.000 Tonnen mehr als in der Vorwoche zuvor und übertraf zudem deutlich die Schätzungen der Analysten, die im Vorfeld abgegeben wurden. Insgesamt aber liegen die Sojaausfuhren der aktuellen Saison hinter den Mengen des Vorjahres zurück. Belastend wirken weiterhin die Prognose für die meteorologische Entwicklung in Brasilien. Zwar wird es in den kommenden Tagen sehr heiß, für das Wochenende werden aber ergiebige Niederschläge in vielen wichtigen Anbauregionen vorhergesagt. Mit den Anbaubedingungen in Argentinien zeigen sich die Farmer weiterhin zufrieden. Stützend für den US-Markt wirkte aber die Ankündigung der neuen Regierung die Sojaexportsteuern von bisher 31 Prozent auf neu 33 Prozent zu erhöhen. Vorbörslich tendieren die Kontrakte mit Fälligkeiten in 2024 mit roten Vorzeichen, spätere Termine zeigen sich hingegen etwas freundlicher. Sojaschrot zeigt sich ebenfalls mit leichten Rücksetzern.

Quelle
VR AGRICULTURE
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