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12:55

Folgen eines harten Brexits

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der britische Premier Boris Johnson haben am Samstag bei ihrem Telefonat über den Brexit-Handelspakt keinen Durchbruch erzielt. Beide Seiten bestätigten, dass es zwar in jüngster Zeit Fortschritte gegeben habe, aber es noch bedeutende Differenzen gebe, vor allem in den Bereichen Wettbewerbsbedingungen und Fischerei. Wie geplant sollen Brüssel und London am Montag weiterverhandeln.
In weniger als zwei Monaten endet die Brexit-Übergangsfrist. Dann scheidet Großbritannien aus dem EU-Binnenmarkt und der Zollunion aus - ohne Deal würde es zu einem harten wirtschaftlichen Bruch kommen. Bei einem No-Deal-Brexit wären die Folgen massiv: Tausende Lastwagen werden sich Prognosen zufolge wegen der Grenzkontrollen im Raum Dover stauen, viele Regale in Supermärkten und Apotheken leer sein. Auch die EU-Staaten wären getroffen. Zehntausende Jobs seien in Gefahr, warnte kürzlich der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). In Großbritannien drohen innenpolitische Verwerfungen. Schottlands Bestreben nach Unabhängigkeit könnte noch größer werden.

Quelle
Hansa Terminhandel GmbH
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