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10.18
13:20

Frankreich errichtet an belgischer Grenze Zäune gegen ASF

Frankreich will sich mit dem Bau von Zäunen an der Grenze zu Belgien gegen die Ausbreitung des hoch ansteckenden Afrikanischen Schweinefiebers (ASF) schützen. Das Virus könnte die europäische Schweineindustrie zerrütten.
Frankreich ist in Alarmbereitschaft seit im September in Belgien, nahe der Grenze zu Frankreich, bei Wildschweinen die tödliche Viruserkrankung festgestellt wurde. Belgien hat bereits eine Handelssperre aus China und Süd Korea erhalten.
Nachdem die Kontrollen im Nordosten Frankreichs verstärkt wurden und es ein Jagdverbot gibt, wollen die Franzosen bis Ende nächster Woche nun einen Zaun in vier gefährdeten Zonen an der belgischen Grenze errichten. Das teilte die Präfektur in Meurthe-et-Moselle mit.
Westeuropäische Länder haben viel unternommen, um die Ausbreitung der ASF zu verhindern. Für Schweine ist der Krankheitsverlauf stets tödlich, den Menschen kann der Virus nichts anhaben. In Osteuropa gibt es eine Vielzahl von ASF-Fällen.
Belgien berichtete im September dutzende ASF-Fälle bei Wildschweinen. Daraufhin wurden vorsorglich in den betroffenen Regionen tausende Hausschweine gekeult.
In China, dem weltweit größten Schweineproduzenten, wurden heute weitere ASF-Fälle entdeckt. Gegen das ASF gibt es keine Impfstoffe, was es extrem schwer macht, sich vor der Ausbreitung der Krankheit zu schützen.

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