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12.23
09:26

Freundliche US-Exportzahlen lassen Weizen steigen

An der Euronext/Matif zeigten sich die Weizenpreise gestern freundlich gestimmt und legten marginal zu. Der mittlerweile meistgehandelte März-Termin legte um 0,50 Euro auf 226,25 Euro/t zu. Damit konnten sich die Notierungen an der Matif von ihrem zweijährigen Tiefststand am zweiten Handelstag in Folge erholen. Der stärkere Euro belasten die Exportnachfrage weiter berichtet sind die wöchentlichen EU-Exportmengen beim Weichweizen weiter zurückgegangen. Wegen stürmischen Prognosen für das Schwarze Meer und den damit verbundenen Transportproblemen erhoffen sich einige EU-Händler, dass vor allem nordafrikanische Länder kurzfristig auf EU-Weizen umschwenken und Mengen in Europa einkaufen. In Down Under läuft die Weizenernte auf Hochtouren. Regenschauer treiben aber mehr und mehr die Sorge vor Qualitätseinbußen beim Weizen. Analysten fürchten, dass viele Mahlweizenqualitäten auf Futterweizenqualitäten abgestuft werden könnten. An der CBoT ging es gestern nochmals deutlich gen Norden. Nach technischen Gründen am Vortag stützten gestern vor allem handfeste Gründe den Markt. So konnte das USDA in den wöchentlichen Exportverkäufen eine Menge von 622.000 Tonnen und damit den höchsten Wert seit sechs Wochen verkünden. Im Vorfeld der Veröffentlichung hatten die Analysten lediglich mit rund der Hälfte der tatsächlichen Menge gerechnet. Insbesondere China hat verstärkt Weizen in den USA einkauft, was zusätzlich überraschte. Für gewöhnlich kauft das Reich der Mitte seinen Weizen vor allem in Australien ein. Wegen der rückläufigen Ernte dort dürfte China weitere Destinationen suchen müssen. Vorbörslich zeigen die Kontrakte heute Morgen keine einheitliche Richtung.

Quelle
VR AGRICULTURE
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