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06.15
08:34

Getreidemail

Shorteindeckungen von Fondsgesellschaften, ausgelöst durch Befürchtungen über Trockenheitsschäden in Teilen Europas und Russlands, der schwächere US-Dollar zum Euro sowie Kursgewinne beim Kansas-City- und Minneapolisweizen ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit deutlichen Gewinnen schließen. Die wöchentlichen US-Export-Sales lagen mit insgesamt 343.700 Tonnen Weizen im Rahmen der Markterwartungen der zuvor befragten Analysten.
Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 7.000 Kontrakte. Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse mit Verlusten.
An der Euronext in Paris konnten sich die Weizenfutures im Tagesverlauf von ihren Tiefstständen erholen und am Ende schlossen die Kurse auf allen Terminen moderat fester. Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 481.000 Tonnen Weizen. Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Exporte für Weizen auf insgesamt 29,795 Mio. Tonnen (Vergleichswert Vorjahr: 26,729 Mio. Tonnen).

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