21.
10.16
08:30

Getreidemail

Schwächere Finanzmärkte, der stärkere US-Dollar sowie nachgebende Rohölnotierungen belasteten gestern die Weizennotierungen in Chicago. Die wöchentlichen Export-Sales lagen mit 513.800 Tonnen US-Weizen im Rahmen der Markterwartungen. Zur Stunde handelt die eCBoT leicht fester.
An der Euronext in Paris konnten sich die Weizenfutures trotz der negativen Vorgaben aus Übersee recht gut halten und der Markt schloss uneinheitlich. Die EU-Kommission erteilte in der Woche bis zum 18.10. Exportlizenzen für 209.000 Tonnen Weizen. Zusammen mit Weizenmehl und Durum summierten sich die Exporte im laufenden Vermarktungsjahr auf 8,427 Mio. Tonnen versus 7,283 Mio. Tonnen im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Spread auf der Dezember-Fälligkeit zwischen dem CME EU Wheat und dem Euronext Weizen erhöhte sich von €6,75 auf €8,00. Das CME Liefersystem mit Silos im Inland sowie die industrielle Nachfrage unterstützen die Notierungen des EU Wheat Futures, während die schwache Exportnachfrage den Kursverlauf beim Euronext-Weizen widerspiegelt. Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC kaufte gestern Abend 120.000 Tonnen Weizen russischer Herkunft zum Durchschnittspreis von $179,70/Tonne FOB.

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