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08:04

Getreidemail

Ein bärischer USDA-Report, kräftige Verluste beim Soja- und Maiskomplex sowie ein festerer US-Dollar, der die Wettbewerbsfähigkeit von US-Weizen am Exportmarkt verschlechtert, ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Verlusten schließen. Das USDA erhöhte gestern seine Prognose der US-Weizen-Endbestände 2016/17 auf 1,143 Mrd. Bushel. Sie liegt damit 5 Mio.Bushel über der Schätzung des Vormonats (1,138 Mrd. Bushel) und auch über den Markterwartungen. Die Schätzung der Welt-Weizen-Endbestände wurde von 248,37 Mio.Tonnen auf nun 249,23 Mio. Tonnen erhöht. Analysten erwarteten ein Volumen von durchschnittlich 247,85 Mio. Tonnen. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 5.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen fester.
An der Euronext in Paris gaben die Weizenfutures aufgrund der negativen Vorgaben aus Übersee moderat nach. Der Euro legte zum US-Dollar zunächst kräftig zu, konnte die Gewinne aber nicht halten und schloss schließlich mit Verlusten. Die Auswirkungen der Wahl von Donald Trump zum 45. US-Präsidenten ist nicht nur für die Eliten aus Wirtschaft und Politik eine "Blackbox". Absehbar ist, dass auch die Agrarmärkte davon betroffen sein werden.

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