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08:38

Getreidemail

Die schwache Exportnachfrage am Weltmarkt nach US-Weizen sowie ein stärkerer US-Dollar und schwache Rohstoffmärkte sorgten gestern bei den Weizennotierungen in Chicago für deutliche Verluste. Die US-Export-Inspections lagen mit nur 191.062 Tonnen Weizen deutlich hinter den Markterwartungen von 400.000 - 600.000 Tonnen. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 6.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen minimal schwächer.
An der Euronext in Paris konnten sich die Weizenfutures der alten Ernte trotz der sehr schwachen Vorgaben aus Übersee und in Folge des schwachen Euros behaupten. Die Termine der neuen Ernte 2017 gaben jedoch leicht nach. In Hamburg stiegen die Prämien für Standardweizen mit 12% Proteingehalt Lieferung November auf €3,00 über Euronext Dezember 16.
Der Spread zwischen dem Euronext und dem CME EU-Weizen erhöhte sich auf der Dezember-Fälligkeit auf €19,75/Tonne.
Algeriens staatliche Getreideagentur hat gestern einen internationalen Tender zum Kauf einer unspezifizierten Menge Mahlweizen zur Lieferung im Januar ausgeschrieben, das Ergebnis der Ausschreibung wird heute erwartet.

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