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01.17
08:21

Getreidemail

Uneinheitlich beendeten die Weizennotierungen den Handelstag gestern in Chicago. Gewinnmitnahmen sowie Positionierungen vor dem am Donnerstag erscheinenden USDA-Report belasteten den Markt. Unterstützung kam hingegen vom festeren Sojakomplex. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 1.000 Lots CBoT SRW-Weizen.
Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen schwächer.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und gaben auf allen Terminen nach. Schwächere Rohölnotierungen übten ebenfalls Druck aus. Ansonsten profitieren die Notierungen von den frostigen Wetterbedingungen in Osteuropa und in den Vereinigsten Staaten, die die Winterweizenbestände schädigen könnten und die Logistik stören. UkrAgroConsult teilte mit, dass eine beträchtliche Schneedecke das Wintergetreide in der Ukraine am letzten Wochenende vor Auswinterungen geschützt hat. Der Euro schloss schwächer und verbessert damit die Wettbewerbsfähigkeit von Weizen aus dem Euroraum auf dem Weltmarkt. In Hamburg veränderten sich die Prämien für Standardweizen mit 12% Proteingehalt Lieferung Januar leicht auf € 4,50 bis € 5,00 über Euronext März 17.

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