12.
01.17
08:32

Getreidemail

Aussichten auf dringend benötigte Niederschläge in den südlichen US-Weizenanbaugebieten, ein stärkerer US-Dollar sowie Positionierungen vor dem heutigen USDA-Report (18 Uhr MEZ) ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Verlusten schließen. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 8.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt zur Stunde etwas schwächer. Bei geringen Umsätzen folgten die Weizenfutures an der Euronext in Paris den negativen Vorgaben aus Übersee und gaben ebenfalls nach. Der französische Agrarmarktanalyst FranceAgriMer senkte seine Prognose für den Weizenendbestand der Saison 2016/17 von 2,7 Mio. Tonnen auf 2,6 Mio. Tonnen. Demnach kann Frankreich 4,8 Mio. Tonnen Weizen in Drittländer außerhalb der EU exportieren. Im Vormonat ging man noch von 4,7 Mio. Tonnen aus. Das wären allerdings 63 % weniger als in der Vorjahres-Saison. Die Ukraine exportierte in der ersten Hälfte der laufenden Vermarktungssaison 10,8 Mio. Tonnen Weizen. Das sind rund 70 % der möglichen gesamten Exportmenge des Schwarzmeeranrainers. In Hamburg blieben die Prämien für Standardweizen mit 12% Proteingehalt Lieferung Januar nahezu unverändert bei € 4,50 über Euronext März 17.

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