13.
01.17
08:29

Getreidemail

Eine histrorisch kleine US-Winterweizen-Anbaufläche sowie positive Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit guten Aufschlägen schließen. Das USDA veröffentlichte gestern aktuelle Prognosen zu den US- und Weltendbeständen, zu US-Quartalsbeständen und zur US-Winterweizenanbaufläche. Letztere wurde auf 32,4 Millionen Acres geschätzt (Vorjahr 36,1 Mio. Acres). Im Vorfeld erwarteten Analysten lediglich eine Reduzierung auf 34,1 Millionen Acres. Die Prognosen der US- und Weltweizenendbestände wurden erhöht. Mit 391.000 Tonnen US-Weizen lagen die wöchentlichen US-Export-Sales im Rahmen der Markterwartungen. Zur Stunde handelt die eCBoT schwächer. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures von den guten Vorgaben aus Übersee profitieren und nach anfänglichen Verlusten den Handelstag mit leichten Gewinnen beenden. Der Euro legte kräftig zu und verhinderte einen stärkeren Anstieg beim Weizen. Europäische Händler meldeten für den Zeitraum vom 04.01.17 bis zum 10.01.17 Exportgeschäfte in einem Volumen von 292.000 Tonnen Weichweizen. Zusammen mit Weizenmehl, Durum und Durum-Schrot summierten sich die Exporte auf 14,49 Mio. Tonnen versus 14,45 Mio. Tonnen im Vermarktungsjahr 2015/16.

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