24.
01.17
08:34

Getreidemail

Technische Käufe, Short-Abdeckungen von Fondsgesellschaften und der schwächere US-Dollar ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Kursgewinnen schließen. Begrenzend wirkten jedoch die hohen Weizenbestände aus der alten Ernte und die schwache Exportnachfrage. Die wöchentlichen US-Export-Inspections waren mit 276.205 Tonnen US-Weizen niedriger, als die erwarteten 300.000 - 500.000 Tonnen. US-Wetterdienste erwarten keine nennenswerte Bedrohung beim US-Winterweizen durch Frostschäden. Zur Stunde handelt die elektronische Nachbörse mit leichten Aufschlägen. An der Euronext in Paris beendeten die Termine der alten Ernte den Handelstag unverändert bis leicht fester, die Termine der neuen Ernte schlossen mit leichten Verlusten. Der gestiegene Euro verschlechtert die Wettbewerbsfähigkeit von Weizen aus dem Euroraum auf dem Exportmarkt. In Hamburg sanken die Prämien für Standardweizen mit 12% Proteingehalt Lieferung Januar auf € 3,50 über Euronext März 17. In den kommenden Wochen werden mehrere Verladungen für Algerien erwartet. Um die Auslastung der deutschen Häfen zu halten, sind jedoch weitere Exportgeschäfte von Nöten. Wärmeres Wetter reduziert die Risiken von Frostschäden.

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