25.
01.17
08:31

Getreidemail

Verluste beim Mais sowie ein Mangel an neuen fundamentalen Nachrichten und hohe weltweite Weizenbestände ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Verlusten schließen. US-Wetterdienste rechnen derzeit nicht mit größeren Schäden an den in der Winterruhe befindlichen US-Winterweizenbeständen.
Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 4.000 Lots CBoT SRW-Weizenbestände. Zur Stunde handelt die eCboT mit leichten Verlusten. An der Euronext in Paris schlossen die Weizennotierungen auf den Terminen der alten Ernte unverändert, die Termine der neuen Ernte schlossen uneinheitlich. Der Euro stieg gestern kräftig zum US-Dollar und verschlechtert damit die Wettbewerbsfähigkeit von Weizen aus dem Euroraum auf dem Weltmarkt. Nach der jüngsten Kältewelle in der EU in diesem Monat hat der Frost wohl keine schweren Schäden verursacht. In einigen Regionen jedoch, z.B. im Südosten der EU und in Skandinavien, könnten die Bestände Schäden davongetragen haben. In Hamburg blieben die Prämien für Standardweizen mit 12% Proteingehalt Lieferung Januar unverändert bei € 3,50 über Euronext März 17. Prämien für die Lieferung im Februar blieben ebenfalls unverändert bei € 5,00 über Euronext März 17.

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