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01.17
08:38

Getreidemail

Die Weizennotierungen in Chicago waren am vergangenen Freitag das schwächste Glied im Agrarkomplex und gaben nach. Die weltweit gute Versorgungslage mit Weizen sowie der stärkere US-Dollar übten Druck aus. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 4.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT schwächer. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und verzeichneten auf allen Terminen moderate Abschläge. Der schwächere Euro verhinderte einen stärkeren Rückgang. In Hamburg blieben die Prämien für Standardweizen mit 12% Proteingehalt zur Lieferung im Februar unverändert bei € 5,00 über Euronext März 17. Eine Kältewelle in Russlands Süden könnte die dortigen Winterweizenbestände gefährden. Im Zeitraum von 27. Januar bis zum 4. Februar werden im Südwesten der Region Rostov und im Nordwesten der Region Krasnodar Temperaturen von Minus 8 bis Minus 17 Grad Celsius erwartet. Eine schützende Schneedecke ist in diesen Gebieten nicht vorhanden. Beide Regionen sind bedeutend für Russlands Weizenproduktion.  In Polen blieben die Preise in der vergangenen Woche stabil. Die Abgabebereitschaft der Landwirte ist nach den frostigen Temperaturen zurückhaltend.

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