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07.18
06:30

Getreidemail

Die Chicago-Weizenfutures verloren an den letzten beiden Handelstagen weil die Händler nach zwei Wochen mit Kurssteigerungen Gewinne einstrichen. Institutionelle Anleger verkauften am Freitag 6.000 Lots Weizen. Das IGC schätzt die Weltendbestände auf einem 5-Jahres-Tief weil extrem heißes und trockenes Wetter die Getreideernte in Zentral- und Nordeuropa beeinträchtigt hat. Allerdings hatte sich der Zustand des französischen Weizens letzte Woche nicht weiter verschlechtert, was die Frage aufwirft, ob es dort nicht so schlimm ist und die Ernte höher sein könnte als zuletzt befürchtet. Mit den schwächeren Weizenkursen am Pariser Matif am Donnerstag und Freitag sanken auch die Preise und die Prämien für deutschen Weizen. Insbesondere die norddeutsche Ernte litt unter der Trockenheit und Hitze, während in der Mitte und im Süden solche Extreme nicht auftraten. Man erwartet nun mehr Details aus dem Norden. Die Qualität scheint überall ganz ordentlich zu sein. Einige Mischfutterbetriebe haben anscheinend auf sinkende Preise in der Erntezeit gehofft, was sich nicht bestätigte. Futterweizenpreise zur Lieferung bis Dezember werden 14 € über dem Dezember-18-Termmin offeriert. Käufer im Süden Deutschlands kaufen Weizen aus Südeuropa und lassen sich den per Bahn liefern.

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