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08.18
06:22

Getreidemail

Die Weizenfutures in Chicago schlossen gestern erneut mit Kursaufschlägen, die Tageshöchststände konnten aber nicht gehalten werden. Marktteilnehmer sind weiter besorgt über die drohenden Ernteausfälle aufgrund der schweren Trockenheit in den großen Weizenanbauregionen am Schwarzen Meer, der Europäischen Union, Australien und Kanada. Institutionelle Anleger kauften gestern 7.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT kaum verändert. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures von den festen Vorgaben aus Übersee profitieren und erreichten im Handelsverlauf ein neues 3-Jahres-Hoch. Nachdem der Ralley in Chicago die Luft ausging, ging es dann auch in Paris bergab und die Weizenfutures schlossen letztlich lediglich minimal fester. Nur der Frontmonat September schloss etwas schwächer. Ukraines Landwirtschaftsminister erwartet eine um 12-16% kleinere Weizenernte. Auch Schweden und Bulgarien senkten ihre Prognosen kräftig. Strategie Grains senkte die Prognose für Deutschland von 22,8 auf 20,7 Mio. Tonnen (Vorjahr: 24 Mio. Tonnen). Am Kassamarkt in Hamburg stiegen die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im September um 1€ auf 6€ über Paris Dezember 18.

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