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08.18
06:37

Getreidemail

Sinkende Ernteaussichten in Europa, der Schwarzmeer-Region, Australien und Kanada, ließen die Weizenfutures gestern in Chicago auf einem Drei-Jahres-Hoch schließen. Die sengende Hitze belastet die Bestände in Nordeuropa, in der Schwarzmeer-Region folgen nun auch noch heftige Regenfälle, die schwache Erträge und Qualitätseinbußen befürchten lassen. Mit 325.486 Tonnen Weizen lagen die wöchentlichen US-Export-Inspections am unteren Rand der Markterwartungen von 300.000 - 450.000 Tonnen. Institutionelle Anleger kauften gestern 11.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT mit weiteren kräftigen Aufschlägen.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den positiven Vorgaben aus Übersee und schlossen ebenfalls auf allen Terminen mit kräftigen Aufschlägen. Der schwächere Euro gab dem Markt zudem Auftrieb. In Russland sind die Exportpreise für Weizen in der vergangenen Woche stark gestiegen. Russischer Weizen mit 12,5% Protein kostete Ende letzter Woche $235/Tonne FOB gegenüber $223 in der Woche zuvor. Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im September unverändert bei 5€ über Paris Dezember 18. Futterweizen in Südoldenburg wird mit 226€ (Sept.-Dez.) bzw. 230€ (Jan-Juni) deutlich höher gehandelt.

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