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08.18
06:21

Getreidemail

Mehr als 3% verloren am Freitag die Weizenfutures in Chicago, nachdem das USDA den monatlichen WASDE-Report um 18 Uhr veröffentlichte. Zwar wurde die Schätzung der weltweiten Weizen-Endbestände reduziert, allerdings lag die korrigierte Schätzung mit 258,96 Mio. Tonnen etwa 2,5 Mio. Tonnen höher, als die durchschnittliche Erwartung der im Vorfeld befragten Analysten. Institutionelle Anleger verkauften am Freitag geschätzte 12.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen mit weiteren Verlusten. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures die Tagesgewinne aufgrund der schwachen Vorgaben aus Übersee nicht halten und schlossen kaum verändert. Für Unterstützung sorgten der schwache Wechselkurs des Euro und die Sorgen um die Weizenernte in Europa. Deutsche Futtermittelproduzenten kauften aufgrund der kleinen Ernte in Deutschland bereits mehr als 800.000 Tonnen Weizen in der Schwarzmeer-Region. Am Kassamarkt in Hamburg sanken die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im September um 1€, auf 4€ über Paris Dezember 18. Offerten für Futterweizen in Südoldenburg für September/Dezember liegen weiter deutlich höher, bei 229 Euro.

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