14.
08.18
06:52

Getreidemail

Der bärische USDA-Report belastete auch gestern die Weizenfutures in Chicago, die auf ein 2-Wochen-Tief fielen. Viele Marktteilnehmer waren überrascht über die Höhe der erwarteten globalen Weizenendbestände. Analysten rechneten mit einer kräftigeren Rücknahme aufgrund der Trockenheit in Europa und der Schwarzmeer-Region. Mit 462.854 Tonnen Weizen lagen die wöchentlichen US-Export-Inspections über den Markterwartungen von 300.000 - 450.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern 8.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoThandelt heute Morgen moderat fester.
An der Euronext in Paris konnten sich die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee nicht entziehen und verzeichneten auf allen Terminen kräftige Verluste. Gewinnmitnahmen und technische Effekte verstärkten den Abwärtsdruck. Die Weizenexporte der Europäischen Union summierten sich im laufenden Vermarktungsjahr 2018/19 auf 1,3 Mio. Tonnen (-43% zum Vorjahr). Am Kassamarkt in Hamburg stiegen die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im September um 1€ auf 5€ über Paris Dezember 18 und kompensierten einen Teil des Kursrückgangs . Die Offerten für Futterweizen in Südoldenburg für September/Dezember sanken auf 226 Euro.

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