21.
08.18
06:32

Getreidemail

Die Weizenfutures in Chicago gerieten gestern unter Druck und beendeten den ersten Handelstag der neuen Woche mit kräftigen Verlusten. Händler erwarten, dass russische Exporteure in den kommenden Monaten ihre Exportaktivitäten erhöhen, weil sie befürchten, daß die Regierung gegen Ende des Jahres Exportbeschränkungen einführen wird. Außerdem sollen über zwei Mio. Tonnen Weizen aus staatlichen, russischen Beständen verkauft werden, um mit den Erlösen den Haushalt für staatliche Interventionen zu entlasten. Institutionelle Anleger verkauften gestern 8.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen mit weiteren Verlusten. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und schlossen auf allen Terminen mit Verlusten. Für zusätzlichen Druck sorgte der gestiegene Wechselkurs des Euro, der die Weizenexporte aus dem Euroraum erschwert. Niederschlagsprognosen für das von Dürre betroffene Ostaustralien und die langsamen Exporte der Europäischen Union kühlten den Markt nach der Rallye am Freitag ebenfalls ab. Die Weizenexporte aus der EU erreichten im laufenden Vermarktungsjahr 2018/19 per 19. August ein Volumen von 1,8 Mio. Tonnen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Rückgang um 40%.

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