22.
08.18
06:28

Getreidemail

Die Weizenfutures in Chicago beendeten den gestrigen Handelstag mit Verlusten von mehr als 2%. Aussagen des russischen Landwirtschaftsministeriums dämpften die Spekulation über mögliche Exportrestiktionen. Die Prognose der russischen Getreideernte 2018 erhöhte das Landwirtschaftsministerium von ursprünglich 100 Mio. Tonnen auf 100 bis 105 Mio. Tonnen. Die Ernte deckt demnach den Inlandsbedarf vollständig und beinhaltet darüber hinaus eine signifikante Menge Getreide für den Export. Der Nachrichtenagentur RIA sagte ein Sprecher des Ministeriums, dass es derzeit keinen Grund für die Einführung einer Weizenexportsteuer gebe. Russlands Exportpolitik ist für Marktteilnehmer derzeit schwer zu bewerten. Institutionelle Anleger reagierten mit Long-Liquidationen und verkauften ca. 8.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen fester. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den schwachen Vorgaben aus Übersee und schlossen ebenfalls mit kräftigen Verlusten. Vorhersagen über Niederschläge in Teilen Ostaustraliens und die zu erwartende Rekord-Maisernte in den Vereinigten Staaten und in der Ukraine beruhigten die Weizenpreise. Der gestiegene Wechselkurs des Euro zum US-Dollar trübte zudem die Stimmung.

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