23.
08.18
06:15

Getreidemail

In Chicago schlossen die Weizenfutures gestern bereits
den dritten Tag in Folge mit Verlusten und handelten zwischenzeitlich auf einem 4-Wochen-Tief. Technische Verkäufe und Verluste beim Mais belasteten den Markt. Institutionelle Anleger verkauften gestern ca. 2.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris schlossen trotz der negativen Vorgaben aus Übersee uneinheitlich. Der französische Getreidemarktanalyst Agritel schätzt Russlands Weizenexporte in der Saison 2018/19 nur noch auf 31,5 Mio. Tonnen. Im letzten Jahr wurde die Rekordmenge von 42 Mio. Tonnen exportiert. Die deutsche Getreideernte sinkt in diesem Jahr dramatisch. Der Deutsche Bauernverband (DBV) schätzt die Ernte nach der langen Trockenheit und diversen Hitzewellen nur noch auf 35,6 Mio. Tonnen (Vj.: 45,5 Mio. Tonnen). Die Weizenernte in Deutschland wird den Experten zufolge nur noch 18,6 Mio. Tonnen groß sein (Vj.: 24,1 Mio. Tonnen). In Frankreich erreicht nahezu die komplette Weizenernte einen Proteingehalt von über 11,5%. Das ist das Zwischenergebnis der jährlichen Untersuchung des Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer. Institutionelle Anleger erhöhten den Bestand an Netto-Long-Positionen auf Weizen (Futures und Optionen) an der Euronext in Paris zum fünften Mal in Folge.

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