27.
08.18
06:33

Getreidemail

Technische Verkäufe, die schwache Nachfrage nach US-Weizen am Weltmarkt und Aussichten auf Regen in einigen von Trockenheit betroffenen Weizenanbauregionen in Australien ließen die Weizefutures am Freitag in Chicago den fünften Tag in Folge mit Verlusten schließen. Der Wochenverlust summierte sich auf über 7,5%. Institutionelle Anleger verkauften ca. 4.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt zur Stunde mit moderaten Verlusten. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den schwachen Vorgaben aus Übersee und beendeten die Handelswoche auf dem niedrigsten Stand seit vier Wochen. In der vergangenen Woche sank der Kurs um 12 Euro. Der festere Wechselkurs des Euro zum US-Dollar belastete zudem den Weizenmarkt, weil er die Exporte verteuert und damit die Wettbewerbsfähigkeit von Weizen aus dem Euroraum verschlechtert. Das deutsche Landwirtschaftsministerium reduzierte seine Prognose der Winterweizenernte 2018 um 19,1% auf 19,4 Mio. Tonnen (Vorjahr: 24 Mio. Tonnen). Die gesamte Getreideernte in Deutschland wird auf 34,5 Mio. Tonnen geschätzt (Vorjahr: 41 Mio. Tonnen).  Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im September unverändert bei 5€ über Paris Dezember 18.

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