28.
08.18
06:30

Getreidemail

Der Abwärtstrend setzte sich auch gestern bei den Weizenfutures in Chicago fort. Bereits den sechsten Tag in Folge schloss der Weizenmarkt mit Verlusten. Technische Verkäufe, Auflösungen von Longpositionen durch Fondsgesellschaften sowie abnehmende Sorgen über Exportbeschränkungen in der Schwarzmeer-Region belasteten den Markt. Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit 488.187 Tonnen Weizen am oberen Rand der Markterwartungen von 300.000 - 500.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern ca. 8.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT kaum verändert. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den schwachen Vorgaben aus Übersee und schlossen auf allen Terminen mit deutlichen Abschlägen. Dabei rutschten die zwei Frontmonate September 18 und Dezember 18 wieder unter die 200 Euro-Marke. Auch am Schwarzen Meer sanken die Preise für russischen Exportweizen in der vergangenen Woche. Exportweizen mit 12,5 % Protein kostete am Ende der letzten Woche 225 USD/Tonne FOB. Das waren 5 USD weniger, als eine Woche zuvor. Die EU-Beobachtungsstelle Mars senkte die Ertragsprognosen für Weizen in der EU gestern von von 5,82 t/ha (Vormonat) auf 5,7 t/ha.

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