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09.18
06:32

Getreidemail

In den Vereinigten Staaten blieben die Börsen gestern aufgrund des Feiertags "Labor Day" geschlossen. Heute Morgen handeln die Weizennotierungen an der eCBoT mit Verlusten.
An der Euronext in Paris gerieten die Weizenfutures nach Russlands Aussagen über seine Exportpolitik unter Druck und schlossen auf allen Terminen mit Abschlägen. Russland sieht derzeit keine Notwendigkeit, in seine Exportpolitik einzugreifen. Gerüchte über Exportzölle oder Mengenbegrenzungen wurden somit erstmal auf Eis gelegt. Das russische Landwirtschaftsministerium berichtet von guten Erträgen in der laufenden Sommerweizenernte. Händler und Analysten bewerten die Aussagen des Ministeriums weiter skeptisch.
Die argentinische Regierung hat gestern ihre Pläne vorgestellt, wie der Staatshaushalt für nächstes Jahr wieder ins Lot kommen soll. Danach sollen die Getreideexporte wieder mit Zöllen belegt werden. Die wöchentlichen Exportdaten der EU-Kommission bestätigen einen langsamen Start in die Exportsaison. Bis zum 2. September wurden 2,1 Mio. Tonnen Weizen aus der EU exportiert. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Rückgang um 49%. Die französchen Exporte konnten sich aufgrund der lebhaften Verkäufe an Algerien vergleichsweise gut halten.

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