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09.18
06:07

Getreidemail

Die im USDA-Report prognostizierte um 3 Mio. Tonnen gestiegene Ernteerwartung in Russland, schlechte Exportaussichten für US-Weizen und Verluste beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizenfutures gestern in Chicago mit kräftigen Abschlägen schließen. Mit 387.600 Tonnen US-Weizen lagen die wöchentlichen US-Export-Sales im Rahmen der Markterwartungen von 300.000 - 500.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern ca. 8.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt zur Stunde mit Gewinnen. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den schwachen Vorgaben aus Übersee und schlossen auf allen Terminen mit Verlusten. Der Anstieg des Euro (2-Wochen-Hoch), der die Wettbewerbsfähigkeit von Weizen aus dem Euroraum verschlechtert, sorgte zudem für Druck. Algerien kaufte gestern 630.000 Tonnen Mahlweizen optionaler Herkunft. Saudi Arabien sucht 595.000 Hartweizen und auch Tunesien ist mit einer Ausschreibung für Durum-Weizen und Weichweizen am Markt. Am Kassamarkt in Hamburg stiegen die Offerten für Hochproteinweizen nach der Ausschreibung Saudi Arabiens. Die Offerten für Weizen mit 12,5% Protein zur Lieferung im Oktober/März stiegen um 1 Euro auf 9 Euro über Paris Dezember 18.

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