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06:18

Getreidemail

Die knappe weltweite Versorgungslage und Frost in Westaustralien gaben dem Weizenmarkt gestern in Chicago Auftrieb und sorgten für moderate Kursgewinne. Außerdem überraschte eine Prognose aus dem russischen Landwirtschaftsministerium. Ein Sprecher bezifferte das Weizen-Export-Potenzial Russlands für die Saison 2018/19 auf 30 Mio. Tonnen, das USDA rechnete zuletzt mit 35 Mio. Tonnen. Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC kaufte gestern insgesamt 475.000 Tonnen Weizen in Russland und der Ukraine. Für den Lieferzeitraum 1. – 10. November wurden 180.000 Tonnen Weizen zum Durchschnittspreis von $227,08 gekauft und für den Lieferzeitraum 11. – 20. November 295.000 Tonnen zum Durchschnittspreis von $227,49. Institutionelle Anleger kauften gestern ca. 4.500 Lots CBoT SRW-Weizen.
Auch heute Morgen handeln die Weizenfutures an der eCBoT mit Aufschlägen. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris schlossen auf den Terminen der alten Ernte mit moderaten Gewinnen, während die Termine der neuen Ernte uneinheitlich schlossen. Für Deutschland sind die Exportaussichten weiter schlecht nach der schwachen Ernte. EU-weit erwarten Händler für Rumänien und Frankreich die beste Export-Performace für die kommenden Wochen und Monate.

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