24.
09.18
06:33

Getreidemail

Technische Verkäufe und Aussichten auf dringend benötigte Regenfälle in Russland sorgten bei den Weizenfutures am Freitag in Chicago für Verluste. Im Wochenvergleich stieg der Kurs aufgrund der weltweit schwachen Versorgungslage um 2%. Das war der größte Wochengewinn seit sieben Wochen. Institutionelle Anleger verkauften am Freitag ca. 3.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen mit weiteren Verlusten. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und gaben auf allen Terminen etwas nach. Der schwächere Wechselkurs des Euro begrenzte den Rückgang. Im Wochenvergleich legten die Euronext Weizenfutures ebenfalls um 2% zu. Niederschlagsprognosen für Nordfrankreich und weitere Regionen in der EU verbessern die Bedingungen für die Wintergetreideaussaat. Das Agrarberatungsunternehmen IKAR reduzierte die Prognose der russischen Weizenproduktion 2018 von 69,6 Mio. Tonnen auf 69,2 Mio. Tonnen. SovEcon reduzierte die Exportprognose für 2018/19 von 33,9 Mio. Tonnen auf 33 Mio. Tonnen. Australien meldete das erste Exportgeschäft für die neue Ernte in Höhe von 50.000 Tonnen an Thailand. Am Kassamarkt in Hamburg sanken die Offerten für Exportweizen mit 12% Protein zur Lieferung im September auf 2,50 Euro über Paris Dezember 18. 

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