25.
09.18
06:32

Getreidemail

Technische Käufe ließen die Weizenfutures gestern in Chicago auf dem höchsten Niveau seit einem Monat schließen. Unterstützung kam von den zu trockenen Wetterbedingungen in einigen Weizenanbaugebieten Australiens. Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit 405.592 Tonnnen Weizen im Rahmen der Markterwartungen. Institutionelle Anleger kauften gestern ca. 4.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen mit Verlusten. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures von den guten Vorgaben aus Übersee profitieren und schlossen mit moderaten Gewinnen. Die EU-Weichweizen-Exporte im Wirtschaftsjahr 2018/19 sanken per 23. September um 29% auf 3,8 Mio. Tonnen. Im selben Zeitraum des Vorjahres erreichten sie 5,3 Mio. Tonnen. Die russischen Weizen-Export-Preise legten letzte Woche weiter zu. Der feste Wechselkurs des Rubels sowie die strengeren Qualitätskontrollen im Export gaben dem Markt Auftrieb. Schwarzmeer-Weizen mit 12,5% Protein kostete IKAR zufolge Ende letzter Woche $220/Tonne FOB. Das ist ein Anstieg um $3 pro Tonne zur Vorwoche. Am Kassamarkt in Hamburg sanken die Offerten für Exportweizen mit 12% Protein zur Lieferung im September auf 2,00 Euro über Paris Dezember 18. Offerten für Futterweizen zur Lieferung Oktober/Dezember liegen bei 215 Euro.

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