27.
09.18
06:36

Getreidemail

Technische Verkäufe sowie die schwache Exportnachfrage nach US-Weizen am Weltmarkt ließen die Weizenfutures gestern in Chicago mit Verlusten schließen. Heute Nachmittag veröffentlicht das USDA die wöchentlichen US-Export-Sales. Analysten erwarten Weizenexporte in einer Spanne von 250.000 - 500.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern ca. 2.750 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT etwas schwächer. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris konnten sich zwar den negativen Vorgaben aus Übersee weitestgehend entziehen und schlossen auf allen Terminen mit leichten Aufschlägen, die schwache Exportnachfrage und die große Weizenernte in Argentinien belasten aber den Markt. Argentinien erwartet in diesem Jahr eine Rekord-Weizenernte von 19,7 Mio. Tonnen (Vorjahr: 17,8 Mio.Tonnen). Weizen aus Argentinien steht am Exportmarkt im Wettbewerb mit Weizen aus der EU. An den Exporthäfen in Frankreich ist die Weizennachfrage dünn. Deutschland, einer der größten Weizenexporteure der EU, könnte einem Bericht des Global Agricultural Information Network (GAIN) zufolge aufgrund der schwachen Weizenernte in diesem Jahr Weizen-Netto-Importeur werden.

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