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10.18
06:37

Getreidemail

Technische Verkäufe, ein stärkerer US-Dollar sowie dementsprechend gedämpfte Exportaussichten für US-Weizen ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Verlusten schließen. Die e-CBoT handelt heute Morgen wieder schwächer. Seit vier Wochen steigen die Preise für russischen Exportweizen. Gestützt wird diese Entwicklung durch mögliche Exportbeschränkungen durch den dortigen Pflanzengesundheitsdienst. Der Preis für russischen Exportweizen mit 12,5% Protein lag am vergangenen Freitag bei 228 USD/Tonne fob. Das waren 4 USD mehr als in der Woche zuvor.
Am Pariser Matif gaben die Weizenkurse nur wenig nach, da die Schwäche des Euros die Exportchancen für EU-Weizen wahrt. Europäische Händler rechnen sich gute Chancen aus, bald wieder mehr internationale Ausschreibungen gewinnen zu können. Der Euro ist zurzeit der beste Freund des EU-Weizens. Die Weizenexporte aus der EU liegen 24 % hinter denen im Vorjahr zurück. Jetzt steigen die Chancen für Exporteure, den internationalen Markt zurück zu erobern. Zuletzt waren auch die französischen Exportaktivitäten ruhiger, man hofft auf den nächsten Algerien-Tender. Da könnte aber auch schon Argentinien mitmischen.

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