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Getreidemail

Technische Verkäufe, der festere US-Dollar, der die Wettbewerbsfähigkeit von US-Weizen am Weltmarkt verschlechtert, sowie negative Vorgaben vom Kansas-City- und Minneapolisweizen ließen die Weizenfutures gestern in Chicago den dritten Tag in Folge mit Verlusten schließen. Heute um 14.30 Uhr veröffentlicht das USDA die wöchentlichen US-Export-Sales. Analysten erwarten Weizenexporte in einer Spanne von 300.000 - 600.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern 3.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT nochmals schwächer. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris beendeten den gestrigen Handelstag aufgrund der schwachen Vorgaben aus Übersee und der derzeit schwachen weltweiten Nachfrage nach Weizen aus dem Euroraum mit Verlusten und sanken auf den niedrigsten Stand seit zwei Wochen. Der gesunkene Wechselkurs des Euro verhinderte aber einen noch stärkeren Rückgang. Am Dienstag erreichte der Frontmonat Dezember im Handelsverlauf noch den höchsten Kurs seit sechs Wochen und überwand kurzfristig den starken Widerstand von 205 Euro. Insgesamt bewerten Analysten das Abwärtspotenzial als begrenzt aufgrund der in vielen Regionen wetterbedingt schwachen Ernten und der Trockenheit, die auch die Wintergetreideaussaat in vielen Regionen in Westeuropa behindert.

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