19.
10.18
06:00

Getreidemail

Negative Vorgaben vom Kansas-City- und Minneapolisweizen, Kursverluste beim Soja- und Maiskomplex sowie der gestiegene Wechselkurs des US-Dollar ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Abschlägen schließen. Die wöchentlichen Export-Sales lagen mit 476.000 Tonnen US-Weizen im Rahmen der Markterwartungen. Institutionelle Anleger verkauften gestern 3.500 Lots CBoT SRW-Weizen.
Heute Morgen handelt die elektronische Nachtbörse moderat fester.
Die Weizenfutures an der Euronext in Paris folgten den negativen Vorgaben aus Übersee und schlossen auf allen Terminen mit Verlusten. Der schwache Euro verhinderte jedoch einen stärkeren Kursrückgang. Die Dezember-18 Fälligkeit rutschte im Handelsverlauf auf ein 2-Monats-Tief, der psychologisch und charttechnisch wichtige Widerstand von 200 € konnte aber verteidigt werden. Analysten erwarten, dass sich das hohe Tempo der russischen Weizenexporte in den kommenden Wochen und Monaten verlangsamen wird zu Gunsten von Weizen aus Westeuropa und den USA. Bisher sind die Exportaktivitäten in der EU und den Vereinigten Staaten aber noch dünn. Die Trockenheit in Westeuropa sorgt weiter für Verzögerungen bei der Winterweizenaussaat.

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