26.
10.18
06:09

Getreidemail

Eine schwache Nachfrage nach US-Weizen am Weltmarkt, technische Verkäufe sowie ein starker US-Dollar ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago abermals mit deutlichen Verlusten schließen. Die wöchentlichen Exportzahlen lagen mit 442.600 Tonnen US-Weizen für das Vermarktungsjahr 2018/2019 im Rahmen der Markterwartungen von 200.000 - 500.000 Tonnen. Fonds verkauften gestern 10.000 Lots CBoT SRW-Weizen.
Heute Morgen kann sich die elektronische Nachtbörse stabilisieren und handelt mit Aufschlägen.
An der Euronext in Pairs folgten die Weizenfutures auf allen Terminen den negativen Vorgaben aus Übersee und schlossen mit vergleichsweise moderaten Verlusten. Der schwache Euro gegenüber dem US-Dollar verhinderte höhere Abschläge. Auf dem Frontmonat am Pariser Matif wurde die 200er-Marke wieder unterschritten. Der Internationale Getreiderat (IGC) hob gestern seine Schätzung zur Weltweizenernte 2018/19 um 12 Mio. Tonnen auf 729 Mio. Tonnen an. Hauptsächlich wird die höhere Zahl mit einer besseren Ernte in China begründet. Die EU senkte dagegen ihre Ernteschätzung von 128,4 auf 127,4 Mio. Tonnen Weichweizen.

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