06.
11.18
07:38

Getreidemail

Technische Verkäufe sowie schwache Exporte belasteten gestern die Weizenfutures in Chicago. Mit nur 327.192 Tonnen US-Weizen lagen die wöchentlichen Export-Inspections hinter den Markterwartungen von 350.000 - 550.000 Tonnen. Der Zustand der Winterweizenaussaat hat sich entgegen den Erwartungen zur Vorwoche verschlechtert. Das USDA bewertet nur noch 51% der Bestände mit dem Top-Rating "gut bis exzellent" (Vorwoche 53%). Institutionelle Anleger verkauften gestern ca. 3.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt zur Stunde minimal fester.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und gaben moderat nach. Der Frontmonat Dezember 18 schloss jedoch mit 200,25 Euro/Tonne oberhalb der psychologisch wichtigen 200-Euro-Marke. Die Europäische Union hat in der laufenden Vermarktungsperiode 2018/19 bis zum 4. November 5,4 Mio. Tonnen Weichweizen ausgeführt. Das waren 24% weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im November aufgrund der schwachen Nachfrage unverändert bei 3 Euro über Paris Dezember 18.

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