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11.18
07:19

Getreidemail

Technische Verkäufe und die Aussicht auf weitere Zinserhöhungen durch die Federal Reserve ließen die Weizenfutures gestern in Chicago mit Verlusten schließen. Der stellvertretende Vorsitzende der FED teilte gestern mit, dass weitere Zinserhöhungen notwendig seien. Daraufhin stieg der Dollar-Index auf ein Zwei-Wochen-Hoch. Steigt der Wechselkurs des US-Dollar, verschlechtert sich die Wettbewerbsfähigkeit von US-Weizen auf dem Weltmarkt. Das USDA bewertet nur noch 55% der US-Winterweizenbestände mit "gut bis exzellent". In der Vorwoche lag der Anteil der Bestände in bester Verfassung bei 56%. Institutionelle Anleger verkauften ca. 6.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute Morgen handelt die eCBoT uneinheitlich. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und gaben auf allen Terminen nach. SovEcon erhöhte die Prognose der russischen Getreideexporte 2018/19 von 34,2 auf 34,7 Mio. Tonnen. Die Getreideexporte über das Asowsche Meer verlaufen derzeit noch normal. Sollten sich die Spannungen zwischen der Ukraine und Russland jedoch verschlechtern, könnten auch die Exporte leiden, meldet das ukrainische Landwirtschaftsministerium. Algerien kaufte gestern 600.000 Tonnen Weizen optionaler Herkunft zur Lieferung im Januar.

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