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07.20
06:45

Getreidemail

Gestern gaben die Kurse der CBoT-Weizenfutures kräftig nach. Ein fester Wechselkurs des US-Dollar verschlechtert die Wettbewerbsfähigkeit von US-Weizen auf dem Weltmarkt. 68% der Sommerweizen-Feldbestände in den USA waren in bester Kondition. Die Winterweizenernte soll in Übersee bereits zu 79% abgeschlossen sein. Am russischen Kassamarkt stiegen hingegen die Preise für Weizen, weil dort die Ernte später startete und nur langsam vorankommt. Farmer im Süden Russlands bieten ihre neue Ernte nur verhalten an. Weizenexporte aus der Ukraine waren im Juni nur bei 1,95 Mio. Tonnen, nach 3,68 Mio. Tonnen im Juni 2019.
Zur Stunde geben die Weizenkurse am CBoT weiter nach.
Gestern endete der Matif-Weizenfuture ebenfalls schwächer. In Frankreich sollen die Weizenerträge besser sein als bisher erwartet. Die hohen Börsenkurse in der letzten Woche haben die Wettbewerbsfähigkeit für europäischen Weizen verschlechtert. Das korrigiert sich derzeit aber schon wieder, da Meldungen über gute Erträge und ein hoher Euro-Wechselkurs den Markt belasten. Die Gemeinschaftswährung Euro stieg gegenüber dem US-Dollar auf ein Vier-Monats-Hoch. Das Erntewetter in der EU ist gut.

Quelle
Hansa Terminhandel GmbH
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