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07.20
06:12

Getreidemail

Die Kurse der CBoT-Weizenfutures beschlossen am Freitag ihren Handelstag fester, weil der Wechselkurs des US-Dollar fast ein Zwei-Jahres-Tief handelte und internationale Weizenproduzenten ihre Ernteschätzungen zurücknahmen. Bereits zum vierten mal in Folge verbuchen die CBoT-Weizenfutures ein Wochenplus. China beschleunigte in der ersten Jahreshälfte 2020 seine Getreideimporte und schöpft wohl zum ersten Mal in der Geschichte seine jährlichen Importquoten für Weizen aus. Die CBoT-Nachtbörse handelt den Weizenfuture zur Stunde schwächer.
An der Pariser Terminbörse Matif stiegen die Weizenkurse mit Unterstützung aus Übersee obwohl unsere Gemeinschaftswährung die Kalkulation der Exporte belastet. Der Frontmonat September-20 konnte um 1,4% auf 186,5 €/to zulegen. Die feste Stimmung kommt von der Ernteschätzung des International Grains Council, die daran erinnert, dass das weltweite Weizenangebot nicht so üppig ausfällt wie zunächst gedacht. China kauft neben US-Weizen auch in der EU Weizen ein. Das könnte eine Nachfrageschwäche aus dem Mittleren Osten kompensieren, die unter erheblichen wirtschaftlichen Depressionen leiden. Marktteilnehmer berichten davon, dass die Bauern in Frankreich vor dem Ende ihrer Weizenernte kaum Getreide abgeben wollen.

Quelle
Hansa Terminhandel GmbH
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