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07.20
06:36

Getreidemail

Am CBoT sanken gestern die Kurse der Weizenfutures nachdem bekannt wurde, dass die Weizenernte in Russland besser wird, als bisher erwartet. Das hatte technische Verkäufe an der Börse in Chicago zur Folge. Nach den kräftigen Kurssteigerungen Anfang Juli werden jetzt Gewinne mitgenommen. Zur Stunde handelt der Weizenfutures in der Nachtbörse erneut etwas schwächer.
Russland Beratungsunternehemn IKAR hob seine Prognose für die diesjährige Weizenernte von 76,5 auf 78 Mio. Tonnen an. Der schwache Wechselkurs des US-Dollar konnte den Kursabsturz bei Weizen nicht verhindern. In den USA sind jetzt 83% der Winterweizenernte und 3% der Sommerweizenernte drin.
Dem Kursverfall in Chicago folgten dann auch die Matif-Weizenfutures. Da der Euro mit mehr als 1,17 gegenüber dem US-Dollar aufgewertet ist, sind die Kalkulationen für unsere Exporteure nicht mehr so leicht. Allerdings sind in Europa kaum irgendwo Verkäufer auszumachen. Die Bauern sind noch nicht zur Abgabe ihrer Ernte bereit. Händler erwarten, dass der Konkurrenzdruck um Absatz am internationalen Markt in diesem Jahr aber besondern groß wird. Das französische Beratungsunternehmen Agritel senkte gestern seine Ernteschätzung für Frankreich auf unter 30 Mio. Tonnen Weizen.

Quelle
Hansa Terminhandel GmbH
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