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07.20
06:02

Getreidemail

Gestern gaben die CBoT-Kurse der Weizenfutures am zweiten Tag in Folge nach. Fonds waren in allen US-Agrarfutures die großen Verkäufer. Fachleute erwarten einen harten Wettbewerb um Exportanteile am Weltmarkt. Das USDA hatte am Montag die Bewertung der US-Feldbestände verbessert, was große Ernten erwarten lässt. 81% des US-Winterweizens waren am Montag bereits vom Feld. Zur Stunde können sich die Weizenkurse in der CBoT-Nachtbörse wieder um 0,5% verbessern.
Am Pariser Matif gerieten die Kurse der Futures auf EU-Weizen ebenfalls unter Druck, weil der Wechselkurs des Euro gegenüber dem US-Dollar mit mehr als 1,17 die Kalkulation für Exporteure erschwert. Zurzeit kommt aus Russland ein großes Weizenangebot an den Markt. Das russische Beratungsunternehmen IKAR hob seine Prognose für die russiche Weizenernte von 76,5 auf jetzt 78 Mio. Tonnen an. Gestern kaufte der ägyptische Getreideeinkäufer GASC in einer internationalen Ausschreibung 470.000 Tonnen Weizen aus Russland und der Ukraine. Startegie Granis erwartet in der EU eine Weizenernte von unter 130 Mio. Tonnen, davon in Frankreich von unter 30 Mio. Tonnen.

Quelle
Hansa Terminhandel GmbH
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