31.
07.20
06:00

Getreidemail

Technische Verkäufe drückten gestern die Weizenkurse am CBoT in den roten Bereich. Es gab nur wenige marktbewegende Meldungen. Das USDA berichtete gestern von einem Exportvolumen über 676.600 Tonnen in der Berichtswoche, die am 23. Juli endete. Das war mehr als vom Markt erwartet worden war. Der Markt kümmert sich auch wenig um den niedrigen Wechselkurs des US-Dollars, der die Exporte aus den USA am Weltmarkt attraktiver macht. Der Dollarkurs sinkt bereits seit Monaten weil die US-Regierung die Ausbreitung des Coronavirus nicht in den Griff bekommt.
Zur Stunde steigt der Weizenkurs in Chicago wieder.
Die Weizenkurse an der Pariser Terminbörse Matif konnten sich gestern im Laufe des Handelstages deutlich von ihrem anfänglichen Tagestief abheben. Eine geringe Abgabebereitschaft für Getreide aus der Landwirtschaft stützt insbesondere die vorderen Terminkontrakte. Der feste Euro-Wechselkurs drückt dagegen die Kurse der späteren Fälligkeiten, weil Weizen aus der Eurozone am Weltmarkt an Wettbewerbsfähigkeit einbüßt. Für kurzfristige Lieferungen zahlen Händler am Kassamarkt Prämien. Die EU-Kommission prognostizierte gestern die Weizenernte in der EU auf 116,6 Mio. Tonnen, was 11% weniger wären als im letzten Jahr.

Quelle
Hansa Terminhandel GmbH
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