13.
08.20
06:17

Getreidemail

Die Weizenfutures in Chicago waren gestern das schwächste Glied im Agrarkomplex und schlossen mit Verlusten. Der starke Wettbewerb, insbesondere mit Russland und die schwache Nachfrage nach US-Weizen am Weltmarkt belasteten die Kurse. Das USDA erhöhte gestern seine Prognose der globalen Weizenbestände zum Ende der Saison 2020/21 von 314,84 Mio. Tonnen auf 316,79 Mio. Tonnen (Erwartung 313,84). Die Prognose der US-Weizenendbestände 2020/21 senkte das USDA hingegen auf 925 Mio. Bushel (- 17 Mio. Bushel zur Juli-Schätzung), Analysten erwarteten im Schnitt eine Erhöhung auf 946 Mio. Bushel. Institutionelle Anleger verkauften 4.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute Morgen handelt die e-CBoT etwas fester. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutues auf allen Terminen den negativen Vorgaben aus Übersse und verzeichneten moderate Abschläge. Das russische Agrarberatungsunternehmen SovEcon erhöhte seine Prognose der russischen Weizenernte 2020 um 1,6 Mio. Tonnen auf 80,9 Mio. Tonnen. Der ägyptische Getreideeinkäufer GASC legte gestern Abend eine Ausschreibung zum Kauf einer nicht näher genannten Menge Weich- bzw. Mahlweizen für den Lieferzeitraum 1. bis 10. Oktober auf.

Quelle
Hansa Terminhandel GmbH
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