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08.20
06:22

Getreidemail

Kursgewinne beim Soja- und Maiskomplex sowie positive Vorgaben vom Kansas-City- und Minneapolisweizen ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Aufschlägen schließen. Die weltweit gute Versorgungslage begrenzte allerdings den Kursanstieg. Mit 367.800 Tonnen Weizen lagen die wöchentlichen US-Export-Sales im Rahmen der Markerwartungen von 250.000 - 800.000 Tonnen. Institutionelle Anleger kauften gestern 5.000 Kontrakte CBoT SRW-Weizen. Heute Morgen handelt die e-CBoT etwas schwächer.
Die Weizenfutures an der Euronext in Paris folgten den positiven Vorgaben aus Übersee und konnten auf den Terminen der Ernte 2020/21 leicht zulegen. Die Folgetermine der Ernte 2021/22 schlossen hingegen unverändert. Das Agrarberatungsunternehmen Strategie Grains senkte seine Prognose der Weichweizenernte in der EU plus Großbritannien auf 128 Mio. Tonnen. Das wären 13% weniger, als 2019 (147,2 Mio. Tonnen). Die schwachen Ernten in Frankreich und Südosteuropa konnten demnach nur zum Teil durch größere Ernten in Polen und den baltischen Ländern kompensiert werden. Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC kaufte gestern im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 415.000 Tonnen Weizen aus Russland für den Lieferzeitraum 1. - 10. Oktober.

Quelle
Hansa Terminhandel GmbH
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