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09.20
06:32

Getreidemail

Die Weizenfutures in Chicago schlossen gestern auf einem 4-Monats-Hoch. Anziehende Kassamarktpreise in Russland und der Ukraine sowie der schwächere Wechselkurs des US-Dollar gaben dem Markt Unterstützung. Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit 516.131 Tonnen Weizen im Rahmen der Markterwartungen von 400.000 - 700.000 Tonnen. Institutionelle Anleger kauften gestern 5.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die e-CBoT handelt heute Morgen fast unverändert.
An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures trotz der guten Vorgaben aus Übersee die Tagesgewinne nicht halten und schlossen mit Verlusten. Russlands Weizenexportpreise stiegen in der vergangenen Woche kräftig, weil die Weizenfutures in Chicago und Paris zulegten und die internationale Nachfrage ausländischer Käufer stark anzog. Russischer Weizen mit 12,5% Protein, geladen an Schwarzmeerhäfen zur Lieferung im September, kostete Ende letzter Woche $211/Tonne FOB, ein Anstieg zur Vorwoche um $9, meldet IKAR. Die Weichweizenexporte aus der EU und Großbritannien im laufenden Vermarktungsjahr 2020/21 gingen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 47% zurück. In Deutschland bremste der jüngste Preisanstieg die Inlandsnachfrage, nachdem die Mühlen in den letzten Wochen große Einkäufe tätigten.

Quelle
Hansa Terminhandel GmbH
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