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06:23

Getreidemail

Den vierten Tag in Folge mussten die Weizenfutures gestern in Chicago Verluste hinnehmen. Höhere Ernteaussichten in Australien, die einen stärkeren Wettbewerb für US-Exporteure signalisieren, negative Vorgaben vom Kansas-City- und Minneapolisweizen sowie der gestiegene Wechselkurs des US-Dollar sorgten für Kursdruck. Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit 695.741 Tonnen Weizen am oberen Rand der Markterwartungen von 450.000 - 700.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern 6.000 Kontrakte CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse nahezu unverändert.
Die Weizenfutures an der Euronext in Paris handelten gestern in einer engen Handelsspanne und schlossen unverändert bis moderat fester. Der Dezember-Kontrakt erreichte im Handelsverlauf einen Kurs von 189 Euro, ein 7-Wochen-Hoch, das bereits am vergangenen Donnerstag und Freitag erreicht wurde. Dieser charttechnische Widerstand konnte aber bisher nicht überwunden werden. In Argentinien trugen die Regenfälle in den letzten 10 Tagen dazu bei, die von Dürre heimgesuchten Weizenbestände wiederzubeleben und die Aussichten für den Start der Maisaussaat im Laufe dieses Monats zu verbessern.

Quelle
Hansa Terminhandel GmbH
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