14.
09.20
05:59

Getreidemail

Die Weizennotierungen in Chicago waren am Freitag das schwächste Glied im Agrarkomplex und schlossen mit Verlusten. Ein bärischer USDA-Report und technische Verkäufe belasteten die Kurse. Das USDA erhöhte am Freitag seine Prognose der globalen Weizenbestände zum Ende der Saison 2020/21 von 316,79 Mio. Tonnen auf 319,37 Mio. Tonnen (Erwartung: 315,81). Auf ein Rekordhoch von 770,5 Mio. Tonnen schätzte das USDA die globale Weizenproduktion. Maßgeblich beigetragen haben dazu die gestiegenen Prognosen für Australien und Kanada. Die Prognose der US-Weizenendbestände 2020/21 beließ das USDA bei 925 Mio. Bushel (Erwartung: 924 Mio.Bushel). Mit 484.400 Tonnen US-Weizen lagen die US-Export-Sales im Rahmen der Markterwartungen von 250.000 - 600.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften am Freitag 6.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute Morgen handelt die e-CBoT etwas fester. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris folgten den negativen Vorgaben aus Übersee und schlossen auf allen Terminen mit Verlusten. Händler beobachten die Auswirkungen des Ausbruchs der afrikanischen Schweinepest in Deutschland auf den Fleisch- und Futtergetreidemärkten. Im Laufe des Tages erwarten Marktteilnehmer Ergebnisse aus den Weizenausschreibungen Tunesiens und Saudi Arabiens.

Quelle
Hansa Terminhandel GmbH
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