22.
09.20
06:01

Getreidemail

Die Sorge einer neuen Runde von Lockdowns wegen der starken Ausbreitung des Coronavirus und Verkäufe von Fondsgesellschaften ließen die Weizenfutures gestern in Chicago mit kräftigen Abschlägen schließen. Mit 469.939 Tonnen Weizen lagen die wöchentlichen US-Export-Inspections am unteren Rand der Markterwartungen von 450.000 - 700.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern 20.000 Kontrakte CBoT SRW-Weizen. Heute Morgen kann sich die e-CBoT etwas erholen und handelt moderat fester. An der Euronext in Paris konnten sich die Weizenfutures trotz der negativen Vorgaben aus Übersee recht gut halten und schlossen uneinheitlich. Gestützt wurde der Markt von den erneut festeren Preisen in Russland und der Ukraine. Die russischen Weizenexportpreise stiegen in der vergangenen Woche zum vierten Mal in Folge aufgrund der starken Nachfrage aus der Türkei, Ägypten und weiteren großen Importeuren. Russischer Weizen mit 12,5% Protein, geladen an Häfen am Schwarzen Meer für die Lieferung im Oktober, lag Ende letzter Woche bei 235 USD pro Tonne FOB, ein Plus von 11 USD gegenüber der Vorwoche, meldet das Agrarbeartungsunternehmen IKAR. In der Ukraine stiegen die Exportpreise für Mahlweizen mit 12,5% Protein in der vergangenen Woche um 9 USD auf rund 228 - 231 USD pro Tonne FOB.

Quelle
Hansa Terminhandel GmbH
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