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10.20
06:42

Getreidemail

Trockene Wetterbedingungen in weiten Teilen des Schwarzmeerraums und Teilen der USA ließen die Weizenfutures gestern in Chicago mit deutlichen Aufschlägen schließen. Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit 643.671 Tonnen Weizen am oberen Rand der Markterwartungen von 400.000 - 650.000 Tonnen. Institutionelle Anleger kauften gestern 10.000 Kontrakte CBoT SRW-Weizen.
Zur Stunde handelt die eCBoT mit Verlusten. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures nur bedingt von den guten Vorgaben aus Übersee profitieren und schlossen uneinheitlich. Der gestiegene Wechselkurs des Euro gegenüber dem US-Dollar begrenzte das Aufwärtspotenzial. Das russische Agrarberatungsunternehmen IKAR erhöhte seine Prognose der russischen Weizenernte 2020 aufgrund der großen Ernte in Sibirien von 82,8 Mio. Tonnen auf 83 Mio. Tonnen. Die russischen Exportpreise für Weizen stiegen in der vergangenen Woche. Russischer Weizen mit einem Proteingehalt von 12,5%, geladen an Schwarzmeerhäfen zur Lieferung im Oktober, lag Ende letzter Woche bei $237/Tonne FOB, ein Anstieg zur Vorwoche um $4,00, meldet IKAR. Die hohe Nachfrage der Importeure und die steigenden Weltmarktpreise haben dazu beigetragen, dass die Exportpreise für Mahlweizen in der Ukraine in der vergangenen Woche gestiegen sind.

Quelle
Hansa Terminhandel GmbH
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