12.
10.20
05:56

Getreidemail

Die Weizennotierungen in Chicago waren am Freitag das schwächste Glied im Agrarkomplex und die Kurse schlossen uneinheitlich. Die Frontmonate wurden durch Gewinnmitnahmen sowie von höher als erwarteten Weizenweltbeständen belastet. Das USDA schätzte die Weltbestände am Freitag auf 321,45 Mio.Tonnen nach zuletzt 319,37 Mio.Tonnen. Analysten rechneten im Vorfeld sogar mit einer Reduzierung auf 317,23 Mio.Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften am Freitag 2.000 Kontrakte CBoT SRW-Weizen.
Die eCBoT handelt den Weizen heute Morgen wieder fester.
Weizenfutures an der Euronext in Paris konnten sich zum Handelsschluss von ihren Tagesverlusten erholen und schlossen mit Aufschlägen. Trockene Wetterbedingungen könnten in Russland zu einer Reduzierung der Winterweizenanbaufläche um 10% - 15% führen, so das russische Agrarberatungsunternehmen SovEcon am Freitag. Der Dezember-2020-Kontrakt in Paris erreichte in einem Wettermarkt-betonten Handel mit 202,25 €/Tonne seinen höchsten Kurs und es war auch der höchste Kurs seit fünf Jahren in einem Frontmonat-Future. Französische Händler weisen auf ein hohes Risiko für den Winterweizen hin, nachdem seit Ende September ergiebige Regenfälle die Böden mit Wasser übersättigen.

Quelle
Hansa Terminhandel GmbH
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