13.
10.20
07:18

Getreidemail

Mit fast unveränderten Kursen endete gestern der Weizenhandel am CBoT. Die Kurse konnten sich aus dem negativen Bereich im Tageshandel am Ende doch noch leicht erholen. Heute Morgen handelt Chicago den Weizenfuture wieder fester.
Am Pariser Matif blieben die Weizenkurse fest und beendeten den Tag nahe dem Kontrakthoch des Dezember-20-Termins. In Russland und in der Ukraine steigen die Kassapreise weiter, da die Bauern dort aufgrund von Trockenheit nur 85-90% ihrer geplanten Winterweizenflächen bestellen können. Die Abgabebereitschaft aus der Landwirtschaft ist trotz gestiegener Preise gering. Hierzulande wartet die Getreidebranche heute auf das Ergebnis einer Weizenausschreibung des algerischen staatlichen Getreideeinkäufers OAIC. Zum ersten Mal sind auch Anbieter aus dem Schwarzmeerraum zugelassen. Dafür hatte Algerien die Spezifikationen gelockert, da sonst die Qualitätsanforderungen für russischen und ukrainischen Weizen nicht erfüllt werden könnten. Auch wenn diesmal die Russen wegen hoher örtlicher Preise nicht zum Zuge kommen sollten, haben sie nun zum algerischen Markt den Fuß in der Tür. Weil Frankreichs Weizenernte mager ausfiel, hat nun Deutschland gute Chancen, liefern zu dürfen.

Quelle
Hansa Terminhandel GmbH
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